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Grundgerüst und Dach des Jungshauses

Mit dem Jungshaus geht es nun in schnellen Schritten voran. Nach dem die Pfeiler errichtet wurden, geht es jetzt weiter mit dem Grundgerüst und dem Dach. Dafür muss zunächst das benötigte Material beschafft werden. Da das Holz in Stämmen angeliefert wird, muss jeder einzelne Stamm noch nachbearbeitet werden. Die tragenden Balken für das erste Geschoss werden anschließend im Lot ausgerichtet und verschraubt – hier helfen wieder alle mit. Im nächsten Schritt folgen dann die Eck- und Seitenpfeiler für das erste Geschoss und anschließend der gesamte Dachstuhl – gut dass hierfür extra die Eltern der Kinder für einige Tage aus ihren Heimatdörfern anreisen um mitzuhelfen. Nachdem das Grundgerüst steht, decken die Eltern das Dach eigenhändig mit Ziegeln. Eine beeindruckende Leistung, wenn man keinerlei technische Hilfsmittel hat! Wir sind dankbar, dass bei dem Bau des Hauses bisher alles gut gegangen und niemandem etwas passiert ist…

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Alltag

Hier sind einige Einblicke in den Alltag des Ta Pa Bum – Hilfsprojekts zu sehen. Hausaufgaben müssen erledigt werden (gut, dass es die gespendeten Laptops gibt), die wöchentliche Wäsche steht an und daneben wird gemeinsam gespielt, getanzt und musiziert. Langweilig wird es jedenfalls nie!

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Oberfräsentisch & Tischkreissäge selbst gebaut

Kreativität, handwerkliches Geschickt und eine schnelle Internetverbindung machen es möglich: Für die vielfältigen Holzarbeiten, die unser Hausvater im Projekt durchzuführen hat, benötigte er einen Oberfräsentisch und eine Tischkreissäge. Aber was tun, wenn nur eine Handkreissäge und eine Oberfräse vorhanden sind? Zum Glück haben wir seit einiger Zeit schnelles Internet bei uns im Projekt und so holte sich Prapan Anregungen im Internet – und baute sich den Oberfräsentisch und die Tischkreissäge einfach selbst 🙂

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Baustart Jungshaus

Unser nächstes großes Projekt wurde gestartet: Der Bau eines stabilen und wetterfesten Hauses für unsere Jungs. Als das Ta Pa Bum –  Hilfsprojekt im Jahr 2001 gestartet wurde, lebten alle Kinder sowie unsere Hauseltern zunächst in Bambushütten (s. hier ein Bild aus dem Jahr 2005). In den letzten 17 Jahren wurden die Bambushütten nach und nach durch Stein- oder Teakholzhäuser abgelöst, die den Wetterbedingungen nun auch standhalten und nicht ständig repariert werden müssen. Nur die Jungs wohnten  bisher noch in einer Bambushütte – Seite an Seite mit dem „Carport“ unseres Fahrzeugs (auf diesem Bild im Hintergrund zu sehen). Nun ist es soweit und der lange geplante Bau des Jungshauses hat begonnen! Alle packen mit an beim Graben der Löcher für das Fundament und gemeinsam werden die Pfeiler für das Haus aufgestellt.

 

 

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Besuch im Dorf

Während seiner Reise besuchte Tobias eine ehemalige Schülerin in Ihrem Heimatdorf. Da ihre Mutter sich kurz nach dem Ende ihrer Schulausbildung bei einem Unfall eine Kopfverletzung zugezogen hatte, musste sie ihre Pläne für eine Berufsausbildung zunächst aufgeben, um ihre Mutter gesund zu pflegen.

Der Weg ins Dorf war beschwerlich mit schlechten Wegen, steilen Abhängen, rutschigen Straßen sowie einigen notwendigen Wasserdurchquerungen. Im Dorf angekommen wurden die Besucher direkt zum Essen eingeladen. Auch wenn die Dorfbewohner selbst kaum etwas zum Leben haben, ist ihnen die Gastfreundschaft sehr wichtig. Mitten zwischen Hühnern und Katzen wurden dann Reis, Ei, Bohnen, abgehangenes Wildschwein und die obligatorische Chili-Sauce serviert.

Ein Großteil des Dorflebens spielt sich auf der Straße und auf öffentlichen Plätzen ab. Strom und Wasser gibt es im Dorf nicht. Jegliches Wasser wird dem nahegelegenen Fluss entnommen, in dem auch die Tiere baden. Gekocht wird mit Feuerholz, das zunächst mühsam eingesammelt werden muss (s. Bild). Die kleine Kirche (auf dem Bild mit Weihnachtsdekoration) ist sonntags gut besucht.

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Die kleine Naamchaa

Die kleine Naamchaa wurde vor ca. 2 Jahren geboren. Direkt nach der Geburt stellten die Ärzte fest, dass sie kein „normales“ Kind war und brachten sie ohne ihre Eltern vom lokalen Krankenhaus in das ca. 5h entfernte Krankenhaus der Provinzhauptstadt. Dort wurde eine Analatresie (eine angeborene Fehlbildung des Enddarms) diagnostiziert. Es folgten viele Monate, sogar Jahre von unzähligen Fahrten in das weit entfernte Krankenhaus. Hoffen und bangen, immer wieder neue Diagnosen, Operationen, Wartelisten etc. Ihre Eltern waren als einfache Kleinbauern und Tagelöhner mit ihren finanziellen Mitteln schon nach wenigen Wochen am Rande ihrer Existenz angekommen. Als Ta Pa Bum – Hilfsprojekt e.V. konnten wir mit Spenden einen kleinen Beitrag leisten und die notwendigen Fahrten ins Krankenhaus finanzieren.
Nach mittlerweile 2 Jahren geht es der kleinen Naamchaa gut. Sie ist noch sehr schüchtern, redet noch nicht, aber sie ist gesund und fröhlich wie jedes andere Kind in ihrem Alter. Dafür sind wir als Verein sehr dankbar und ihre Eltern und große Schwester ganz besonders (auf dem Bild vor ihrer Bambushütte).

 

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Weihnachten beim Ta Pa Bum – Hilfsprojekt

Auch in diesem Jahr wurde beim Ta Pa Bum – Hilfsprojekt wieder eine große Weihnachtsfeier veranstaltet. Neben den Kindern waren auch deren Eltern, Freunde und Nachbarn eingeladen und sehr viele folgten der Einladung.

Schon im Laufe des Tages stieg bei den vielen Vorbereitungen (Essen vorbereiten, Geschenke fürs Wichteln einpacken etc.) die Vorfreude auf die Feier am Abend. Diese begann mit einem Gottesdienst, der sich aus vielen Liedbeiträgen sowie einer Predigt eines befreundeten Pastors (blaue Mütze) zusammensetzte. Im Anschluss daran wurden die Nummern für das Wichteln gezogen, gefolgt vom mittlerweile traditionellen Weihnachtsessen „Muu Gatha“ (ähnlich einem Grill). Sogar drei unserer ehemaligen Schüler (s. Bild mit unserem Vorsitzenden) waren extra angereist, um an der Feier teilnehmen zu können. Zum Abschluss des Abends wurden noch gemeinsam Bilder angeschaut und jedes Kind bekam zwei persönliche Fotos geschenkt. Anschließend zogen sich einige Gäste in eine Ecke des Gemeinschaftsraumes zurück um dort die Nacht zu verbringen.

 

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Ein besonderes Event – Stockbrotessen

Mehlspeisen und insbesondere Brot stehen in Thailand üblicherweise nicht auf dem Speiseplan. Und so war es etwas ganz Besonderes, dass unser Vorsitzender Tobias bei seinem Besuch Hefe und Mehl mitbrachte, um mit allen gemeinsam Stockbrot zu machen. Ein echtes Highlight waren insbesondere die Spezialfüllungen mit Honig und Nutella, wie den freudigen Gesichtern anzusehen ist.

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