Open post

Schulabschluss in Ta Pa Bum

Wieder ist ein Schuljahr zu Ende gegangen und drei unserer Kinder haben erfolgreich ihren Schulabschluss gemeistert. Unsere beiden Schülerinnen Hadthairak und Angwaraa haben das 12. Schuljahr mit dem Abitur beendet. Angwaraa wird in ihr Heimatdorf zurückkehren und dort ihre Eltern unterstützen, Hadthairak plant ab Juli ein Studium zu beginnen. Der dritte im Bunde, Dusid, hat nach 9 Schuljahren eine Art mittlere Reife-Abschluss und wird nach den Sommerferien eine Ausbildung zum KFZ-Mechaniker in einer banachbarten Stadt beginnen. Wir freuen uns sehr über die drei Abschlüsse und wünschen unseren Ehemaligen auch weiterhin alles Gute!

Open post

Abschlussfeier Student Chakorn

In der vergangenen Woche fand die offizielle Studien-Abschlussfeier unseres ehemaligen Schülers Chakorn statt. Seit 2011 studierte er mit finanzieller Untersützung des Ta Pa Bum – Hilfsprojekts e.V. Sanitäts- und Rettungswesen und erreichte im Jahr 2015 seinen Bachalor-Abschluss. Er ist der erste Studienabsolvent aus seinem Herkunftsdorf und jüngster Sohn einer mehrköpfigen Familie, die als Kaffee- und Reisbauern arbeiten.  Seine Eltern sind mächtig stolz auf ihren Sohn, wie auf einem der Bilder zu erkennen ist.

Open post

Hausaufgaben erledigen

Nach dem die Kinder gegen 16 Uhr aus der Schule zurückkommen, machen sie meist erst Sport (z.B. Fußball und Badminton), spielen zusammen, malen oder erholen sich einfach von dem Schultag. Nach dem Abendessen und an den Wochenenden geht es dann an die Hausaufgaben, wie ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt. Dabei helfen sie sich gegenseitig und werden auch von Mietda kräftig unterstützt.

Open post

Gottesdienst feiern

Jeden Sonntagmorgen wird im unteren Raum des neuen Küchen- und Schlafgebäudes Gottesdienst gefeiert. Hier sind nicht nur alle Kinder mit dabei, sondern auch oft Nachbarn und Freunde. Als Gast hat Tobias die Ehre jeweils an den Sonntagen die Andacht zu halten. Die Anbetungszeit wird von einem der älteren Mädels geleitet. Viele der Lieder sind uns durch die Melodie bekannt, und unterscheiden sich nur durch die Sprache.

 

Open post

Einrichtung eines Computerraums

Auch für die Kinder in Ta Pa Bum ist ein Internetzugang für die Schulaufgaben unerlässlich. Bis jetzt gab es diese Möglichkeit nur sehr eingeschränkt. Doch mit Hilfe von gespendeten Laptops können die Kinder nun direkt vor Ort an mehreren Laptops arbeiten. Auch war es möglich, die Geschwindigkeit der Internetverbindung deutlich zu erhöhen, wodurch unter anderem die Kommunikation nach Deutschland erleichtert wird.

Bevor die technischen Sachen Einzug halten konnten, baute  Prapan gemeinsam mit den Jungs die erforderlichen Tische. So lernen sie direkt für später, wie vorgegangen werden muss und was dafür alles benötigt wird.

 

Open post

Ein Schrank für das Werkzeug

Da Prapan handwerklich sehr begabt ist und fast alle Gebäude und Möbel selbst baut bzw. herstellt, haben wir in den vergangenen Jahren einiges an Werkzeug für das Ta Pa Bum – Hilfsprojekt angeschafft. Damit es seinen festen Platz bekommt und nicht allen Witterungsverhältnissen ausgesetzt ist, wurde ein stabiler Schrank zur sicheren Aufbewahrung angeschafft. Diesen holten wir mit dem Pickup-Truck in der nächstgelegenen Stadt ab und freuten uns wieder einmal darüber, wie praktisch und hilfreich doch das neue Fahrzeug ist.

Open post

Es weihnachtet in Ta Pa Bum

Da Weihnachten in Thailand kein offizieller Feiertag ist, finden die Feierlichkeiten der Christen in Thailand auch meistens nicht am 24. Dezember statt, sondern einfach irgendwann im Dezember.

Wie jedes Jahr wird in Ta Pa Bum ein großes Fest gefeiert. Dafür sind einige Vorbereitungen zu treffen, wie beispielsweise Geschenke einzupacken, Essen vorzubereiten und Lieder einzuüben. Am Festtag kommt schon Vormittags Besuch aus den Bergen – zur großen Freude der Kinder reisen einige ihrer Familien an. Abends beginnt die Feier mit einem sehr gut besuchten Gottesdienst, denn nicht nur einige Familien sind angereist, sondern auch Nachbarn, Bekannte und Lehrer kommen vorbei. Eine tolle Gelegenheit ihnen die frohe Weihnachtsbotschaft zu erzählen! Im Gottesdienst werden fast die gleichen Lieder wie hier in Deutschland gesungen, nur eben auf Thai oder Karen. Es folgt die Predigt eines befreundetes Pastors in der es nicht nur um die Weihnachtsgeschichte, sondern auch um Jesu Leidensgeschichte und Auferstehung geht. Im Anschluss daran kann jeder spontan etwas vorsingen oder aufsagen. Unsere Kinder haben seit Wochen einige Lieder geübt, die sie nun zum Besten geben. Es folgen weitere musikalische Beiträge aus den Reihen der Besucher. Nach dem Gottesdienst wird gewichtelt und es werden viele Süßigkeiten an alle verteilt. Zum Abendessen gibt es wie im vergangenen Jahr Muu Kata – so nennt man das Essen, dass auf einem mit Kohle befeuerten Thai Grill zubereitet wird. Darauf kann nach Belieben Fleisch, Fisch, Innereien o.ä. gegrillt werden, oder es werden Nudeln, Gemüse, usw. im Wasser darunter gegart. Die Kinder waren eifrig dabei für uns verschiedene Speisen zuzubereiten und zu beobachten, wie es uns wohl schmecken würde. Nachdem der Abend schon deutlich fortgeschritten war, und sich die meisten Gäste bereits auf den Heimweg gemacht hatten, zeigten wir zur großen Freude der Kinder noch Bilder aus den vergangenen Tagen und Jahren. Außerdem bekamen alle zwei persönliche Fotos von sich geschenkt. Es wurde sehr viel gelacht, und es war ein sehr schöner Abschluss für ein gelungenes Fest.

Open post

Kaffeeanbau in den Heimatdörfern

Sicherlich habt Ihr Euch schon einmal gefragt, wovon die Eltern unserer Kinder denn leben bzw. wie ihr Lebensalltag im Dorf aussieht. Nun, überwiegend sind sie damit beschäftigt, sich um die Versorgung ihrer Familie mit Lebensmitteln zu kümmern. Das heißt, dass sie Reis und Gemüse anbauen, Tiere züchten und auf die Jagd nach Vögeln, Waldratten und ähnlichen Kleintieren gehen.

Neben diesen Tätigkeiten bauen die meisten von ihnen jedoch auch etwas Kaffee an. Dazu müssen über einige Jahre zunächst einmal die Kaffeepflanzen gezüchtet werden. Einmal pro Jahr können dann die kirschroten, reifen Kaffeebohnen geerntet werden. Nun beginnt ein langer Prozess: Zunächst einmal muss die weiche Schale entfernt werden, dazu werden die Bohnen in eine trichterfömige Schälmaschine geworfen, die Schale bleibt als Abfallprodukt übrig und der glitschige Kern wird zum Trocknen auf selbst geflochtenen Bambusmatten verteilt. Dieser muss dann einige Tage in der Sonne trocknen und dabei immer wieder gewendet werden. Anschließend kann die zweite Schalenschicht entfernt werden und übrig bleibt die Kaffeebohne. Diese wird zu einem kleinen Teil im Dorf direkt geröstet und an einheimische Touristen verkauft. Der Großteil wird jedoch an Großhändler weiterverkauft und landet dann in aller Welt. Leider verdienen die Kaffeebauern trotz dem überwiegenden Anteil an der Arbeit am wenigsten in der Produktionskette.

Posts navigation

1 2 3 20 21 22 23 24 25 26 30 31 32
Scroll to top