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Besuch in den Bergen

Der Höhepunkt unserer Reise war der Besuch einiger Dörfer aus denen die Kinder des Ta Pa Bum – Hilfsprojekts herkommen. Dafür beluden wir an einem Samstagmorgen den Projekt-Pickup und starteten mit einigen der älteren Kids Richtung Osten. Die erste Stunde Fahrt ist noch recht angenehm über kurvige, aber asphaltierte Straßen. Sobald der asphaltierte Ausbau endet wird es dann sehr beschwerlich und so benötigten wir für die letzten knapp 10 km Fahrt fast eine weitere Stunde. Unterwegs hatten wir immer wieder tolle Ausblicke auf die bergige Landschaft und die darin versteckten Dörfer.

Mittlerweile gibt es einigen der Dörfern auch Grundschulen, in denen auch regelmäßig Lehrer anwesend sind. Dies merken wir auch im Projekt dadurch, dass die Anfragen für Grundschüler zurückgehen und wir zunehmend für Plätze für Kinder der weiterführenden Schulen angefragt werden.

Die meisten der Bewohner der Bergregionen sind Selbstversorger (v.a. mittels Reis- und Gemüseanbau, Zucht von Hühnern, Schafen und Schweinen) und verdienen sich etwas Geld mit Kaffeeanbau oder z.B. der Herstellung von Gebrauchsgütern wie Naturbesen. Sie leben mit mehreren Generationen in einfachen Hütten aus Bambus oder lokalen Hölzern. Einige der Dörfer sind so abgelegen, dass es keine Versorgung mit Elektrizität gibt.

Während des Besuchs hatten wir die Gelegenheit mit einigen der Eltern der Kinder und mit vielen ehemaligen Schülern unseres Projekts zu reden. Dabei wurden wir mit selbst gewebten Produkten reich beschenkt und waren wieder einmal über die Großzügigkeit der Karen beeindruckt.

Es war uns eine Freude neben Kleidung und Süßigkeiten für die Kleinen auch einfache Brillen an die ältere Generation verteilen zu dürfen.

Gegen Abend trafen wir in einem abgelegenen Dorf der Eltern eines unserer Jungs ein. Dort hatten man bereits ein Nachtlager und ein leckeres Abendessen für uns vorbereitet. Auch gekochte Hühnerfüße standen für uns bereit, diese überließen wir jedoch den mit uns gereisten Jungs.

Am nächsten Tag durften wir am Gottesdienst im Bergdorf teilhaben und machten uns dann nach einem ausgiebigen Mittagessen bei unseren Gastgebern wieder auf den Rückweg nach Ta Pa Bum. Bevor wir dort jedoch eintrafen blieben wir noch kurz an einem Wasserfall stehen, um die Natur zu bewundern.

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Alltagseindrücke Februar 2024

Während unseres Besuchs im Februar 2024 konnten wir auch einiges aus dem Alltag der Kinder mitbekommen.

Besonders interessant war für uns das von der lokalen Gemeinde veranstaltete Sportturnier, bei dem Prapan mit zwei Jungs unseres Projektes eine Takraw-Mannschaft stellte. Während sie sich im Viertelfinale souverän durchsetzten war leider in diesem Jahr im Halbfinale Endstation. Trotzdem hatten wir alle viel Spaß dabei.

Bei einigen der morgendlichen und abendlichen Fahrten mit dem Schul-Pickup konnten wir dabei sein und die Kinder sogar mit in die Schule begleiten.

Interessant war für uns auch die „etwas andere Müllabfuhr“: Abgeholt wird nur der Restmüll mit einem kleinen Pickup-Truck. Der restliche Müll wird noch verkauft.

Nach der Schule helfen die Kinder oft noch, um z.B. die Mopeds oder Autos des Ta Pa Bum – Hilfsprojekts zu waschen. Oder sie sitzen einfach beieinander und reden.

Hausaufgaben erledigen sie meist vor dem Schlafengehen direkt an ihren Schlafplätzen. Jedes Kind hat einen eigenen Schlafplatz bestehend aus einer Matte und einem Moskitonetz. Einige der Kinder haben noch ein kleines Tischchen, an dem sie dann z.B. schreiben oder malen. Die Kleider der Kinder hängen an Bambusstangen, die Prapan in den Schlafräumen befestigt hat.

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Besonderes Essen in Ta Pa Bum

Meist gibt es in Ta Pa Bum drei Mal pro Tag Reis mit einer scharfen Beilage, die aus verschiedenen lokalen Gemüsen gekocht oder gebraten wird. So ist es für die Kinder immer ein absolutes Highlight, wenn wir während unserer Besuche gemeinsam Gerichte kochen, für die die Zutaten nur in Chiang Mai erhältlich sind. Für den Besuch in 2024 hatten wir uns drei Gerichte ausgesucht: Hamburger mit selbst gemachten Pommes, Spaghetti Bolognese und selbst gemachte Pizza aus unserem in 2019 gebauten Ofen. Aufgrund der vielen helfenden Hände ging die Zubereitung immer sehr schnell und wir hatten sehr viel Spaß beim Kochen und Essen.

Im Gegenzug war es für uns Besucher ein besonders Highlight, als Mietda mit den Kindern eine thailändische Spezialität für alle zubereitet hat: Somtam – ein scharfer Salat, dessen Hauptzutat grüne Papaya ist. Dazu gab es Klebreis und Hähnchenschenkel.

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Fußballtore bauen

Es gibt einige Sportarten, die die Kinder in Ta Pa Bum lieben. Neben der thailändischen Nationalsportart Takraw gibt es etliche fußballbegeisterte Kids. Bei den abendlichen Spielen bestanden die „Tore“ bisher aus zwei auf den Boden gelegten FlipFlops. Da einer unserer Mitreisenden sehr gut schweißen kann überlegten wir uns für die Kinder zwei richtige Fußballtore zu bauen. Erneut deckten wir uns mit Rohmaterial aus dem nahe gelegenen Baumarkt ein und dann begann die Arbeit: Ablängen von Vierkantrohr, verschweißen zum Grundgerüst, Streichen als Korrosionsschutz und schlussendlich noch Anbringen eines stabilen Netzes aus Maschendraht.

Sobald die Kinder aus der Schule zurück waren wurden die Tore freudig eingeweiht 🙂

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Ordnungssysteme für Ta Pa Bum

Um das Leben mit knapp 25 Kindern gut bewältigen zu können, ist es wichtig gut organisiert zu sein. Um Prapan und Mietda dies zu erleichtern, überlegten wir uns einige Möglichkeiten, um ihnen den Alltag zu erleichtern. Schnell war die Entscheidung getroffen einige neue Ordnungssysteme bestehend aus Regalen und Schubfächern aufzubauen. Dazu besorgten wir zunächst in Ta Pa Bum einige Platten, Schrauben und Vierkantrohre, während Prapan aus einigen Baumstämmen mit Säge, Messer und Hobel Holzlatten herstellte. Anschließend ging es an die Konstruktion und den Aufbau. Stück für Stück entstanden so drei neue Ordnungssysteme für Sport- und Spielgeräte, für den Werkzeugraum und für die Gemeinschaftsküche.

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Mitgebrachte Geschenke

Da wir zu viert angereist waren, hatten wir die Möglichkeit sehr viele Mitbringsel aus Deutschland mitzubringen. Zudem hatten wir vor unserer Ankunft in Ta Pa Bum schon fleißig in Chiang Mai eingekauft.

So konnten wir allen in Ta Pa Bum eine riesige Freude bereiten. Neben diversen neuen Bällen hatten wir auch Pfeil- und Bogensets und sogar eine kleine Tischtennis-Platte im Gepäck. Und für unseren jüngsten Schüler einige Spielfahrzeuge, mit denen er im Sand buddeln kann.

Prapan spielt schon sehr lange und sehr gut Gitarre und sein absoluter Traum war es immer eine E-Gitarre spielen zu dürfen. Diesen Traum konnten wir ihm erfüllen und sowohl er als auch einer der Jungs gaben direkt eine Kostprobe ihres Könnens ab.

Immer wieder ein Highlight für alle Kinder ist es auch ein neues Kleidungsstück zu erhalten. In Chiang Mai konnten wir günstig einen Satz Trikots kaufen und aus Deutschland hatten wir von einer befreundeten Organisation und einigen Privatspendern tolle gebrauchte Kleidungsstücke mitbringen können. Neben den Kindern in Ta Pa Bum konnten wir sogar noch einige Nachbarskinder mit versorgen 🙂

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Besuch heiße Quellen

Eine ganz besondere Freude konnten wir den Kindern am Sonntagnachmittag bereiten: Gemeinsam fuhren wir mit allen zu einigen heißen Quellen. Dort wird das aus der Erde kommende Wasser, nach dem es etwas heruntergekühlt ist, in einen Außenpool geleitet, in dem herrlich getobt werden konnte.

Auf der Rückfahrt stoppten wir noch an einem Aussichtspunkt für gemeinsame Fotos und Landschaftsaufnahmen.

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Gottesdienstbesuch

Am ersten Sonntag nach unserer Ankunft hatten wir die Möglichkeit den Gottesdienst der lokalen Kirchengemeinde zu besuchen und dort aktiv teilzunehmen. Die Kirchengemeinde liegt nur wenige Kilometer von Ta Pa Bum entfernt und Prapan, Mietda und die Kindern sind üblicherweise jeden Sonntag dort. Die Anfahrt erfolgte mit dem Schulbus-Pickup, den wir als Verein vor etwa 1,5 Jahren gebraucht erworben hatten.

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Erste Eindrücke in Ta Pa Bum

Nachdem wir am Vortag spätabends angekommen und von allen freudig begrüßt worden waren, konnten wir uns am Folgetag zunächst einmal ausgiebig auf dem Gelände umsehen. Unter anderem konnten wir auch das fertiggestellte Obergeschoss des neuen Küchenanbaus bewundern und direkt beziehen.

Zudem wurden alle erstmaligen Besucher des Ta Pa Bum – Hilfsprojekts standesgemäß neu eingekleidet 🙂

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Treffen mit Studierenden

Eine Aufgabe des Ta Pa Bum – Hilfsprojekts e.V. ist auch die Unterstützung von ehemaligen Schülerinnen und Schülern für ein anschließendes Studium. Die meisten von ihnen studieren direkt in Chiang Mai oder in umliegenden Städten. Als Verein erhalten sie von uns eine Unterstützung zur Verpflegung, für Unterkunft und Studiengebühren kommen sie selbst auf.

Als wir unsere Reise angekündigt hatten, meldeten sie direkt zwei ehemalige Studierende die mittlerweile in Chiang Mai arbeiten und fragten, ob wir nicht alle zusammen (ehemalige und aktuelle Studierende gemeinsam mit uns) in Chiang Mai Muu Kratha (beliebter thailändischer Grill) essen gehen wollten. Und so hatten wir an einem Abend die Möglichkeit ein leckeres Abendessen gemeinsam zu genießen und mehr über die aktuellen Berufe, Studieninhalte und das Leben einiger unserer Ehemaligen zu erfahren.

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